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Medienmitteilung: 28. September 2017

 

29. September ist der Tag des Eisens

 

Die Swiss Iron Health Organisation (SIHO), eine Vereinigung von Ärzten, die sich mit jahrzehntelanger Erfahrung speziell um Eisenmangelpatienten kümmert, ruft den 29. September als „Tag des Eisens“ aus, um auf die Wichtigkeit der Eisenmangel-Problematik aufmerksam zu machen. Gleichzeitig wird auch der Grundstein für eine Eisenliga gelegt mit dem Ziel, den hauptsächlich betroffenen Frauen eine Stimme zu verleihen.

 

Frauen haben genug, immer müde und ausgelaugt zu sein, an Konzentrationsstörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Restless-legs, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen, Schwindel, Haarausfall und brüchigen Nägeln zu leiden. Viele von ihnen tragen die Last des seit mindestens den 70er-Jahren bekannten Eisenmangelsyndroms. Dieses häufige Frühstadium von Eisenmangel mit den genannten Beschwerden findet jedoch in weiten Teilen der Schulmedizin noch nicht die notwendige Anerkennung. Eisenmangel sei erst in seinem Spätstadium (Eisenmangelanämie) Ernst zu nehmen, so wird von dieser Seite gelehrt. Die Therapieerfolge bei den betroffenen Frauen gegen diese Beschwerden mit einer den Eisenmangel ausgleichenden Eisentherapie werden dabei verschwiegen.

 

Dunkle Wolken

Bisher wurden intravenösen Eisentherapien mit wenigen Ausnahmen von der obligatorischen Krankenversicherung (Grundversicherung) übernommen. Das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) lancierte Health-Technology-Assessment (HTA) hat offenbar nun die Zielsetzung, diese Behandlung aus der Grundversicherung zu kippen. Die direkten Konsequenzen für die Frauen mit Eisenmangel wären:
1. Ein erschwerter Zugang zu der Eisen-Infusions-Therapie.
2. Verschiebung der Behandlung der Beschwerden mit weniger wirksamen aber durch die Grundversicherung abgedeckten Therapien, einschliesslich Psychopharmaka. 
3. Längere Krankheitsverläufe und unnötige Psychiatrisierung der Beschwerden.

 


 

 

Hintergrund

Die Effizienz der intravenösen Eisentherapie wird vom BAG in Zweifel gezogen. Trotz ausgedehnter Daten zu klinischen Verläufen liegt bisher tatsächlich keine zuverlässige Doppelblindstudie vor, welche die Effizienz dieser Behandlung beweist. Es ist ärgerlich, dass das BAG anstelle eine solche Studie anzustreben, Meta-Analysen von statistisch kaum relevanten Studien vornehmen lässt. Es kann heute bereits  mit Sicherheit gesagt werden, dass dieses Vorgehen keinen Ausweg aus dem Dilemma bringen und somit dem Anliegen von Tausenden von Patientinnen in keiner Weise gerecht wird. Siehe: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-bezeichnung-der-leistungen/re-evaluation-hta.html

 

Fragen

Die eigentliche Gretchenfrage ist und bleibt: Weshalb sollen Frauen durchschnittlich mit etwa sieben Mal weniger Eisen auskommen müssen, als dies für gleichaltrige Männer der Fall ist?
Im Übrigen sind auch Kinder sehr häufig von Eisenmangel betroffen und öfters ist dort sogar eine direkte Verbindung zu einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) zu finden. Die erweiterte Frage an die wissenschaftlich orientierte Mediziner-Welt ist folgende: Gibt es irgendwelche wissenschaftliche Beweise, dass der weibliche oder kindliche Zellmetabolismus tatsächlich weniger Eisen brauchen würde als derjenige der Männer?

 

Die intravenöse Eisentherapie ist nur vordergründig teuer. In Tat und Wahrheit schafft sie jedoch gesündere und leistungsfähigere Menschen für geringere Kosten! Der Beweis auch dafür könnte durch einen Datenabgleich zwischen SIHO-Daten und derjenigen der Krankenkassen geliefert werden.

 

Dr. med. Beat Schaub, Präsident SIHO     Dr. med. Bruno Büchel,

                                                                    Vize-Präsident SIHO

 

Weiterführende Links:

www.eisentag.ch

www.siho-global.org

www.eurofer.ch

www.eisenliga.ch

www.eisenresolution.org

www.ironblog.org

www.eisenmonitor.org

www.1152.org

 

 

 

 

Kontakt: Dr. med. Bruno Büchel, drbbuechel@hin.ch, 079 / 945 38 54

 

 

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